Illustratives Beispiel – kein realer Mandatsfall. Personen, Unternehmen und Zahlen sind ein anonymisiertes Modell und dienen ausschliesslich der Veranschaulichung des Vorgehens. Es handelt sich nicht um ein Kundenergebnis oder eine Erfolgszusage.

Ein Übergang von A bis Z

Wie aus einer verdeckten Belastung ein geordneter Übergang wird.

Folgen Sie einem typischen Verlauf – von den ersten stillen Signalen bis zum messbaren Nutzen. Das Szenario ist erfunden, das Vorgehen ist real.

Produzierendes KMU · ~120 Mitarbeitende Deutschschweiz Schlüsselperson «R.», ~52, 14 Jahre im Betrieb
Kapitel 1 · Monat 0

Die stille Ausgangslage.

Nach aussen läuft alles normal. Doch «R.», seit 14 Jahren eine tragende Kraft in der Produktion, zieht sich zunehmend zurück. Die Zusammenarbeit mit der neuen Führung wird zäher. Erste Fehltage, sinkende Motivation – nichts davon wird ausgesprochen.

Was, wenn man es jetzt anspricht – statt in sechs Monaten?

Kapitel 2 · Die Weggabelung

Zwei mögliche Zukünfte.

An diesem Punkt entscheidet sich, wie teuer die Situation wird. Wir folgen ab hier Pfad B. Pfad A bleibt als Vergleich im Hintergrund – und wird am Ende beziffert.

Pfad A · Abwarten

  1. Situation aussitzen
  2. Weitere Leistungseinbrüche
  3. Längere Krankheitsphase
  4. Ungeplanter, abrupter Abgang
  5. Wissen verschwindet mit R.

Pfad B · Mit FairTransition gestalten

  1. Situation früh und vertraulich klären
  2. Fairen Rahmen schaffen
  3. Perspektive und Wissen parallel sichern
  4. Geordneter, planbarer Übergang
  5. Nachfolge arbeitsfähig übernommen
Kapitel 3 · Schritt 1
1Ausgangslage klären

Zuerst verstehen, nicht handeln.

Die Geschäftsleitung schildert die Situation vertraulich. Gemeinsam wird geprüft, ob ein Mandat überhaupt sinnvoll ist – ergebnisoffen. Ziel ist ein klares Bild, keine vorschnelle Trennung.

Ergebnis: Ein gemeinsames, nüchternes Lagebild. Die Beteiligten wissen, worum es wirklich geht – und dass es einen geordneten Weg gibt.
Kapitel 4 · Schritt 2
2Fairen Rahmen schaffen

Klare Rollen, geschützte Gespräche.

Bevor irgendetwas beginnt, wird festgelegt, welche Informationen das Unternehmen erhält und was vertraulich bleibt. Genau diese Klarheit macht R. überhaupt erst gesprächsbereit.

Das Unternehmen erhält

  • Status des vereinbarten Prozesses
  • Organisatorische Meilensteine
  • Notwendige Entscheidungen
  • Hinweise auf strukturelle Hindernisse

Vertraulich bleibt

  • Persönliche Gesprächsinhalte
  • Nicht freigegebene Zukunftspläne
  • Private Einschätzungen und Sorgen
  • Vertrauliche Bewerbungsinformationen
Kapitel 5 · Schritte 3 & 4 – parallel

Zukunft und Wissen wachsen gleichzeitig.

Statt nacheinander laufen beide Stränge zusammen: R. baut eine realistische neue Perspektive auf – und parallel wird sein Erfahrungswissen strukturiert, dokumentiert und für die Nachfolge aufbereitet.

Strang Person · R.

  1. Standort und Stärken klären
  2. Realistische Zielrollen entwickeln
  3. Bewerbungsstrategie vorbereiten
  4. Erste konkrete Gespräche

Strang Unternehmen · Wissen

  1. Kritisches Wissen identifizieren
  2. Abläufe und Sonderfälle dokumentieren
  3. Lieferanten- und Prozesskontakte übergeben
  4. Nachfolge einarbeiten
Strukturiertes Ordnen von Erfahrungswissen an einem Tisch – Aufbereitung für die Nachfolge
Kapitel 6 · Schritt 5
5Geordneter Abschluss

Kein Bruch, sondern ein Übergang.

Die Übergabe ist abgeschlossen, die Nachfolge eingearbeitet, R. wechselt geordnet in eine neue Rolle. Keine Eskalation, kein Wissensloch, keine böse Überraschung im Betrieb.

Aus einer verdeckten Belastung ist ein planbarer, fairer Übergang geworden.

Aufgeräumter Arbeitsplatz im warmen Abendlicht – die Übergabe ist sauber abgeschlossen
Kapitel 7 · Der Business Impact

Was der gestaltete Weg wirtschaftlich bedeutet.

Die folgenden Werte sind Modellannahmen für ein KMU dieser Grösse – gerundete Bandbreiten, keine Punktzahlen und kein garantiertes Ergebnis. Sie sollen die Grössenordnung nachvollziehbar machen.

Pfad A · Abwarten (Beispielkosten)

Produktivitätsverlust bis zum Abgang20–40k
Ungeplante Vakanz & Einarbeitung Nachfolge25–45k
Verlorenes Erfahrungswissen (Reibung, Fehler)15–35k
Eskalations-/Ausfallrisiko10–25k
Grössenordnung gesamt70–145k

Pfad B · Mit FairTransition

Geordneter Übergang statt Vakanzlückedeutlich kürzer
Wissen gesichert & übergebenerhalten
Krankheits-/Eskalationsrisiko reduzierttiefer
Investition FairTransition (Honorarspanne)15–30k
Verbleibende Belastunggering
Netto-Nutzen: grössenordnungsmässig CHF 40'000–100'000
Differenz aus vermiedenen Kosten (Pfad A) abzüglich der Investition in FairTransition (Pfad B), als gerundete Bandbreite für dieses Modellunternehmen.

Grobe Grössenordnung für Ihre Situation

Zwei einfache Annahmen genügen für eine erste Hausnummer. Alle Werte sind Modellwerte, keine Zusage.

CHF 37'000–73'000
Modellhafte Bandbreite vermeidbarer Kosten (Produktivität, Einarbeitung, Wissensverlust), bevor die Investition in eine Begleitung gegengerechnet wird.

Wie diese Zahlen entstehen: Sie kombinieren typische Tagesleistungswerte, Einarbeitungszeiten und Wissensverlust-Effekte in einem KMU dieser Grösse. Reale Fälle weichen ab – nach oben wie nach unten. Die Berechnung ersetzt keine betriebswirtschaftliche Analyse.

Kapitel 8 · Ehrliche Einordnung

Was dieser Fall zeigt – und was nicht.

Kein Automatismus, kein Versprechen.

Dieses Beispiel zeigt einen typischen guten Verlauf. FairTransition kann einen Übergang strukturieren, fairer machen und Wissen sichern – aber keine neue Stelle garantieren und kein Ergebnis erzwingen. Jeder reale Fall ist anders. Was bleibt, ist der Grundgedanke: Ein notwendiger Übergang lässt sich früher, geordneter und mit weniger unnötigen Verlusten gestalten.

Illustratives Beispiel – kein realer Mandatsfall. Alle Angaben sind ein anonymisiertes Modell zur Veranschaulichung des Vorgehens und stellen keine Erfolgszusage dar.